VOLLNARKOSE – DIE BEQUEME ZAHNBEHANDLUNG

FÜR ANGSTPATIENTEN

Wir sind auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert, daher treffen wir sehr oft Patienten, die wegen der Angst vom Zahnarzt schon länger nicht in einer Zahnpraxis gewesen sind. Folgen der Zahnarztangst können vernachlässigte oder schlechte Zähne sein. Diese Angst vor der zahnärztlichen Behandlung hat ihre Ursachen typischer Weise in einem oder mehrere der folgenden Erfahrungen:

  • Angst vor Schmerzen, die man mal erlebt hat
  • Ein unfreundlicher oder grober Zahnarzt
  • Unzureichende Information vor der Zahnbehandlung
  • Anatomische Probleme, wie z.B. Würgereiz oder Hyperempfindlichkeit
  • Empfindlichkeit auf Gerüche oder Geräusche

Bei Evergreen Dental haben wir sehr viel Erfahrung mit Angstpatienten und sind entsprechend gut vorbereitet, so helfen wir durch unser nettes Team, diese Ängste zu überwinden. Die modernste Technik, die wir anwenden, sorgt für schmerzfreie Behandlungen, auch sind unsere Zahnärzte sehr einfühlsam und vorsichtig und haben eine sehr feine Herangehensweise.

WIE LÄUFT DIE VOLLNARKOSE AB?

VOLLNARKOSE SCHRITT FÜR SCHRITT

  • Vorbereitung

    In der Vorbereitungsphase wird zunächst ein Anamnesebogen ausgefüllt aus dem eventuelle Kontraindikationen für das Behandlungsteam bekannt werden. Bei den meisten Patienten ist vorher eine Labor- (Bluttest), bei einigen zusätzlich eine EKG-Untersuchung, so wie ein Brustkorbröntgen notwendig, damit die Ärzte alle wichtigen Werte zur Verfügung haben.  Danach kann die Zahnbehandlung in Vollnarkose geplant werden. Die Behandlungen werden immer für den Vormittag geplant, der Patient darf ab Mitternacht des Vortages weder essen noch trinken, deshalb ist es sinnvoll, die Vollnarkosebehandlung gleich für den Morgen zu terminieren.

  • Ankunft

    Nach Ankunft bewohnt der Patient den Aufwachraum, wo er/sie sich nach der Behandlung in aller Ruhe von der Behandlung erholen kann. Der Patient zieht sich vor der Behandlung in ein OP-Kleid um, nimmt Schmuck oder Uhr ab und legt die Wertsachen in einen Safe. Ebenso müssen Kontaktlinsen, Prothesen, Hörgeräte aber auch Nagellack entfernt werden.

  • Beginn der behandlung

    Nach einer kurzen Besprechung mit den Narkosearzt beginnt die Behandlung. Angefangen wird mit der Venensicherung, so werden die notwendigen Medikamente eingeführt.

  • Atemsicherung

    Während der kompletten Behandlung werden die Atemwege durch Intubation durch die Nase gesichert. So kann der Zahnarzt ohne Probleme im Mund des Patienten arbeiten.

  • Die zahnbehandlung

    Während der Zahnbehandlung beobachtet der Narkosearzt alle Lebensfunktionen auf dem Monitor. Je nach Bedarf werden Schlafmittel, Schmerzmittel und Antibiotika verabreicht. Folgende Werte werden vom Narkosearzt fortwährend überwacht:

    • EKG
    • Blutdruckkontrolle
    • Saturationsmessung
    • Atemausgangsmessung auf Kohlendioxyd und anderen Gasen
  • Beendigung der zahnbehandlung

    Zum Schluss wird die Zufuhr von Schlafmitteln abgestellt, der Patient wird extubiert, also die Atemwege wieder freigelegt, so kommt der Patient binnen kurzer Zeit wieder zu sich.

  • Direkt nach der behandlung

    Der Patient wird ins Aufwachraum begleitet, wo er/sie sich in aller Ruhe von der Behandlung erholen kann, bis man wieder zur alten Stärke findet. Dabei wird der Patient die ganze Zeit von einer Fachpflegerin bewacht und betreut. In der Regel kann man nach 2-3 Stunden schon die Klinik verlassen. 

  • Wieder im hotel

    Der Patient wird von uns nie alleine gelassen. Sobald der Zustand des Patienten wieder normal ist, wird er/sie vom unserem Fahrer ins Hotel gebracht, wo man sich weiter ausruhen kann. Die Rezeption unserer Partnerhotels ist immer darüber informiert, wenn der Patient eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose bekommen hat und es wird eine spezielle Aufmerksamkeit  geboten. Am Tag der Vollnarkose sollte man nicht die Heimreise antreten, am Tag danach ist das Problemlos möglich.

WELCHE ZAHNBEHANDLUNGEN KÖNNEN UNTER VOLLNARKOSE GEMACHT WERDEN?

Prinzipiell kann jede Zahnbehandlung unter Vollnarkose durchgeführt werden. Es gestaltet die Zahnbehandlung sowohl für den Patienten, als auch für den Zahnarzt sehr bequem und man kann sehr effizient arbeiten und oft auch viel mehr auf einmal schaffen, als ohne der Vollnarkose. 

Die typischen Zahnbehandlungen in Vollnarkose bei Evergreen Dental sind folgende:

  • Große chirurgische Eingriffe, wie Zahnentfernungen, Knochenaufbau und Implantate.
  • Die Kombination von verschiedenen chirurgischen Eingriffen, wenn z.B. gleichzeitig Zahnentfernungen, Knochenaufbau und/oder Implantate gemacht werden.
  • Bei großen ästhetischen Zahnbehandlungen, wenn z.B. viele Zähne auf einmal abgeschliffen werden.
  • Bei allen anderen Behandlungen, wie z.B. Entfernung von Weisheitszähnen, wenn der Patient besondere Angst vom Zahnarzt hat. 

MUSS eine begleitperson dabei sein?

Bei Evergreen Dental steht eine qualifizierte Krankenschwester für die Betreuung der  Patienten nach der Zahnbehandlung in Vollnarkose zur Verfügung, sodass keine Begleitperson seitens des Patienten arrangiert werden muss. 

WARUM IST VOLLNARKOSE SICHERER ALS DÄMMERSCHLAF?

Durch die Sicherung der Atemwege ist die Vollnarkose vollkommen sicher. Dagegen wird beim Dämmerschlaf das Schlafmittel durch Intubation eingeführt, was eine gleichzeitige Arbeit im Mund erschwert und auch die Sicherung der Atemwege nicht permanent gewährt werden kann.

WELCHE VORTEILE HAT DIE VOLLNARKOSE?

Die Vollnarkose hat den absoluten Vorteil der bequemen, schmerzlosen, effizienten Zahnbehandlung ohne Probleme, wie z.B. Würgereiz und ohne schlechtem Erlebnis. Darüber hinaus kann oft eine sehr umfangreiche Zahnbehandlung, die nur in mehreren Schritten gemacht werden kann, auf einmal gemacht werden, was sehr viel Zeit sparen kann. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass man eine Zahnbehandlung, die aus Zahnentfernung, Knochenaufbau und Implantate besteht, in einer statt drei Sitzungen machen kann. Das kann sogar bis zu 9 Monate an Behandlungszeit sparen.

WELCHE VORBEREITUNGEN BRAUCHT ES VOR EINER BEHANDLUNG IN VOLLNARKOSE? vorbereitung schritt für schritt:

  • Zunächst wird ein Anamnesebogen ausgefüllt, aus dem wichtige Erkenntnisse gewonnen werden können, auch in Bezug auf die Vollnarkose.

  • Als nächstes wird basierend auf der Voruntersuchung der Behandlungsplan final erstellt. Dabei werden die Schritte identifiziert, die man sinngemäß in Vollnarkose bekommen kann.

  • Vor der Zahnbehandlung in Vollnarkose muss bei den meisten Patienten ein Bluttest im Labor gemacht werden. Das führt der Hausarzt durch. Patienten mit maximal 40 Jahren, mit negativer Anamnese brauchen weder Labor, noch sonstige Untersuchungen. Bei Patienten im fortgeschrittenen Alter verlangen wir zusätzlich eine EKG-Untersuchung und ein Brustkorbröntgen. 

  • Die Werte müssen vorab zur Auswertung an das Ärzteteam geschickt werden. Die Laboruntersuchung sollte maximal zwei Wochen vor der geplanten Zahnbehandlung in Vollnarkose gemacht werden. Untersucht werden müssen folgende Werte:

    • Blutzucker
    • INR
    • Creatinin
    • SGOT
    • SGPT
    • GammaGT
    • Natrium
    • Kalium
  • 6 Stunden vor der Vollnarkosebehandlung darf man weder essen, noch trinken, selbst Wasser und Kaugummi sind nicht erlaubt. Wenn man in der Zeit Medikamente einnehmen muss, darf man höchsten 0,1 Liter Wasser dazu trinken.

WAS KOSTET DIE VOLLNARKOSE?

Die Vollnarkose wird pro Stunde abgerechnet. Pro angefangener Stunde kostet die Vollnarkose 290 €. Der Preis beinhaltet den Tarif für den Narkosearzt, der Narkoseassistenz, Medikamentennutzung, Aufwachraumnutzung, Krankenpflegerin.

WEM EMPFEHLEN WIR DIE BEHANDLUNG UNTER VOLLNARKOSE?

In erster Linie empfehlen wir die Behandlung unter Vollnarkose bei großen chirurgischen Eingriffen, also wenn z.B. sechs Implantate auf einmal gesetzt werden und eventuell auch noch Knochenaufbau oder Sinus-Lift erfolgt. 

Ebenso empfehlen wir Angstpatienten die Zahnbehandlung unter Vollnarkose oder wenn man anatomisch bedingt durch eine Vollnarkose die Behandlung erleichtert, wie z.B bei starkem Würgereiz. 

WAS IST VOR UND NACH DER VOLLNARKOSE ZU BEACHTEN?

Sind die Werte in Ordnung, so ist es am allerwichtigsten, vor der Behandlung weder zu essen noch zu trinken, weil dadurch Komplikationen auftreten können. Definitiv nichts essen sollte man 6 Stunden vor der Narkosebehandlung, das Trinken sollte man mindestens ab drei Stunden vor der Narkosebehandlung meiden. Wenn Medikamente eingenommen werden, dann müssen diese gem. vorheriger Absprache dosiert werden. Eigenmächtig sollte man nie auf die Einnahme der Medikamente verzichten. Der Zeitpunkt der Einnahme von Essen und Trinken nach der Behandlung wird immer individuell mit dem Patienten besprochen, weil das von dem Eingriff abhängt. 

Nach der Vollnarkose kann man wieder alles ganz normal machen, sobald man vollkommen zu sich gekommen ist, man muss mit einer Begleitperson die Klinik verlassen, die Evergreen Dental zur Verfügung stellt. Am selben Tag darf man nicht abreisen, 24 Stunden lang darf man weder Auto fahren, noch die Arbeit in einem gefährlichen Umfeld wieder aufnehmen.

WER MACHT DIE VOLLNARKOSE?

Die Erlaubnis für die Durchführung von Behandlungen in Vollnarkose unterliegt sehr strengen Regularien. Die Vollnarkose darf ausschließlich von einem qualifizierten Narkosearzt ausgeführt werden, der auch immer durch einen Narkoseassistenten begleitet werden muss. 

Evergreen Dental arbeitet exklusiv mit dem Chefnarkosearzt des Militärkrankenhauses, Dr. Béla Szabó zusammen. Er hat eine über 30-Jährige Erfahrung als Narkosearzt und steht jeden Dienstag und Donnerstag den Patienten von Evergreen Dental zur Verfügung. 

IST DIE VOLLNARKOSE GEFÄHRLICH? WELCHES RISIKO GIBT ES?

In seltenen Fällen kann es zu Komplikationen in Form von unbekannter Medizinempfindlichkeit  auftreten. In noch selteneren Fällen Enzymmangel, in extremen Fällen Maligne Hyperthermie, also eine Überheizung des Körpers. Für solche Fälle haben wir die notwendigen Mittel und Hintergrundinstitute, wir können im absoluten Notfall also den Patienten in ein Krankenhaus einliefern.

Die Risiken eines bestimmten Eingriffes können sehr vielfältig sein, abhängig von den persönlichen Gegebenheiten des Patienten. Der eingreifende Narkosearzt bzw. Chirurg kann individuell über die Risiken aufklären, danach kann der Patient verantwortungsvoll die Entscheidung treffen, ob er/sie eine Behandlung in Vollnarkose erwünscht. 

KANN MAN WÄHREND DER VOLLNARKOSEBEHANDLUNG STERBEN?

Genau Angaben sind in Bezug auf diese Frage nicht bekannt, aber es gibt folgende numerische Fakten:

Im Fall, dass der Patient gesund ist, also keine Begleitkrankheit wie hoher Blutdruck, Herzerkrankung oder ähnliches hat und auch keine lebensrettende Operation erfolgt, ist der tödliche Ausgang extrem selten. Dadurch ist der genauer statistischer Wert unbekannt, aber aufgrund von Schätzungen geht man von einem Fall pro 100.000 Operationen aus. 

Im Falle einer ambulanten Behandlung, was auch die Zahnbehandlung ist, also wenn der Patient schon nach einigen Stunden die Klinik wieder verlassen kann, ist das Risiko noch geringer. Der Grund liegt darin, dass in diesem Fall der Narkosearzt den Patienten als geeignet für eine Vollnarkosebehandlung bewertet hat, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als das der Patient gesund ist und sich nicht einer großen Operation unterwirft. 

Bei vorab geplanten, kleineren Operationen, zu denen auch Zahn-Operationen gehören, ist das Risiko eines tödlichen Ausgangs oder der Entstehung einer dauerhaften Gehirnbeschädigung in Verbindung mit der Vollnarkose extrem gering. Diese Risiken steigen, wenn der Patient in sehr fortgeschrittenem Alter ist, eine schwere Begleitkrankheit vorliegt und wenn eine Notfall-OP durchgeführt wird, aber selbst in diesen Fällen sind diese Risiken sehr minimal. Mehr als 90% der Todesfälle bei Operationen können in keiner Weise mit der Vollnarkose in Verbindung gebracht werden.

Quelle: 

The Royal College of Anaesthetists
Revised Edition 2009
www.rcoa.ac.uk
[email protected]

 

WELCHE MITTEL WERDEN BEI DER VOLLNARKOSE VERWENDET?

Verwendet werden Propofol, Nitrogen-Oxide, Sevofluran, eventuell Schmerzmittel wie Voltaren, Paracetamol oder Iboprofen.

gibt es verschiedene tiefen der VOLLNARKOSE?

Ja, aber wir wenden ausschließlich die Vollnarkose mit Atemwegsicherung durch Intubation entweder intravenös oder mit Inhaltionstechnik.  

IST EINE VOLLNARKOSE WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT MÖGLICH?

Ja, aber nur in akuten Fällen. Bei einer geplanten Zahn- oder Keiferchirurgischer Operation ist wegen des Risikos daher eine Behandlung unter Vollnarkose nicht möglich.

was sind ausschlusskriterien einer zahnbehandlung unter vollnarkose?

Die Vollnarkose selbst hat keine Ausschlusskriterien, aber bei der ambulanten Behandlung werden bestimmte Patienten gemäß unserer Eignungsprotokolle ausgeschlossen. Diese sind unbehandelte oder nicht eingestellte Krankheiten bei

  • Herzkrankheiten
  • Lungenkrankheiten
  • Nierenversagen
  • Psychische Krankheiten
  • Leberkrankheiten

DER SPEZIALIST FÜR ZAHNBEHNADLUNG IN VOLLNARKOSE

Evergreen Dental ist der führende Spezialist von Zahnbehandlungen unter Vollnarkose in Budapest. Jeden Dienstag und Donnerstag werden Zahnbehandlungen unter Vollnarkose von unserem Ärzteteam in Kooperation mit dem Chefnarkosearzt des Militärkrankenhauses, Dr. Béla Szabó, durchgeführt. 

Evergreen Dental hat als eine von wenigen Zahnkliniken die vorgeschriebene Infrastruktur samt Behandlungsraum mit OP Größe und Aufwachraum, so wie die fachlichen Voraussetzungen der mitwirkenden Personen, also Narkosearzt, Narkoseassistenz, Krankenpfleger.

Wenn Sie sich für eine Zahnbehandlung in Vollnarkose interessieren, dann nehmen sie Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie sehr gerne.